Konzert am 10.11.2013 im Heizhaus

Das letzte vom Verein Jazz-in-Güstrow organisierte Konzert in diesem Jahr fand am 01. November 2013 im Heizhaus am Schlosspark statt. Eingeladen hatten wir das Trio "HOUSE ON A HILL" aus Hamburg. Zwei Namen, drei Leute, einige akustische Instrumente und massen- haft Vergnügen- so könnte man dieses kleine Trio aus Hamburgs Norden kurz beschreiben. Es steckt jedoch viel, viel mehr dahinter! Sie sind eine Familienband: Die Blueslegende Claus „Dixi“ Diercks (Gitarre, Bluesharp, Gesang), seine Frau, die Jazz- und Soul- Sängerin Barbara Grischek (Gesang, Ukulele, E-Bass sein Sohn, der Schlagzeuger und Komponist Hannes Diercks (Cajon, Gesang), bringen ein Programm auf die Bühne, was sich garantiert nicht gewaschen hat..- wir hören die Sümpfe Mississippis, den Dreck und die Erde Lousianas, die Gerüche aus den Küchen von New Orleans und Hamburgs Bordsteinkanten. Wunderbare, sehr erfahrene Solokünstler treffen aufeinander und verbinden ihre ganz unterschiedlichen musikalischen Wege miteinander. Claus Diercks, seit dem 60er Jahren in Hamburg als Bluesmusiker unterwegs, spielte schon mit Champion Lack Dupree, Junior Wells, Carl Verheyen (Supertramp), Luther Alison Jack Bruce uvm. Wer ihn kennt, liebt seine kraftvolle Art Musik zu machen und vor allem seinen Humor! Er hat das Talent, die Zuhörer ganz nah dabei sein zu lassen. Die Geschichten, die er erzählt zeigen, was Blues auch noch sein kann: Lebenslust! Barbara Grischek hat in den letzten 30 Jahren so ziemlich alles gesungen, was sich singen lässt: Irish-Folk, Liedermacher, Country, Pop, Auftragsmusik, a capella, Backgrounds- aber vor allem (und am liebsten) Jazz und Soul- auf großen Bühnen in kleinen Jazzklubs und sehr gerne im Aufnahmestudio. Sie ist wohl eine der Wenigen, die mit Claus „Dixi“ Diercks auf der Bühne stehen kann, ohne unter zu gehen! Ihre Rolle in dieser Band hat eine kurze Formel: Back to the roots! Hannes Diercks ist viel: Pianist: Schlagzeuger, Sänger und Komponist. Sein musikalisches Pfund, sein Verständnis von groove und Harmonien, ist die Basis, auf der sich alle anderen bequem ausbreiten können. Bei HOUSE ON A HIL spielt er Cajon und singt dabei schwierige Chorstimme. Hannes Diercks ist-trotz seiner jungen Jahre- für das Trio und auch sonst : Ein Schatz!

 

 

Konzert am 22.09.2013 im Heizhaus

Nachdem Hagit Goldberg 2013 das erste Mal in Güstrow weilte, hatten wir das Glück, dass Sie auf ihrer Tour durch Deutschland wieder hier auftrat. Begeistert von der Stadt und dem Publikum, wollte sie unbedingt wieder hier spielen und Teile ihres neuen Programms präsentieren. Wenn Hagit die Bühne betritt, erobert sie das Publikum sofort mit wunderbarem Gesang und vor allem mit einer erstaunlichen Stimme. Wenn man die Augen schließt und ihr zuhört, hat man die Vorstellung eine der schwarzen großen amerikanischen Diven singt in einem der Jazzclubs von New Orleans in den 50-ern. Begleitet wurde sie von der im Norden überall bekannten Band "Andreas Pasternackgroup".

 

   

 

 

Über dieses Konzert wurde ein Video gedreht.

 

 

Konzert am 24.08.2013 im Weinhaus im Hof

Am 24. August fand wieder ein Konzert im Weinhaus im Hof statt. Ein Trio spielte Salsa, Timba und Latin-Jazz.
Die Band um die kubanische Sängerin Mayelis Guyat entführte uns, passend zum Sommer, in die Karibik. Das Publikum war so begeistert, dass Mayelis alle Besucher zum Mitsingen und sogar zum Tanzen animieren konnte. Die kleine “Guantanamera” Mayelis hockt vorm Radiound singt alle Lieder mit. Sie träumt davon, selbst auf der Bühne zu stehen,doch ihre Mutter besteht auf einen Studienabschluss im Fach Englisch. 1995 verwirklicht Mayelis ihren Traum, indem sie mit einer Band durch Kuba tourt und an der Seite der renommiertesten Salseros beim sogenannten längsten Son der Welt (Guinness) mitwirkt. 2000 wird sie die Frontsängerin des bekannten Cotó y su Eco del Caribe. Später feiert Mayelis als Sängerin beim Musical Paradise Road große Erfolge in ganz Europa. Die heutige Wahlberlinerin tritt in die Fußstapfen ihrer Vorbilder Celia Cruz, Isaac Delgado, Gilberto Santa Rosa – und wie sie, steckt sie das Publikum mit dieser Mischung aus Lebenslust und Freude an. Das Englisch-Diplom hängt daheim in Guantánamo an der Wand.

Konzert am 21.06.2013 im Heizhaus

Zur Mittsommernacht fand am 21. Juni 2013 wieder im Heizhaus am Schlosspark statt. Es spielte eine Band mit Mitgliedern aus Güstrow und Umgebung und brachte einen interessanten Mix aus Blues, Bluegrass ,Trad.Jazz ,Country und Irish Folk mit. Drei Mitglieder sangen in verschiedenen Stimmlagen. Instrumental kamen 5-Saiten Banjo, Gitarre und Piano als Soloinstrumente wirkungsvoll zum Einsatz. Die Kommunikation zu dem Publikum wurde auf eine niveauvolle und witzige Art geführt. Da alle Bandmitglieder vorher oder auch weiterhin in verschiedenenFormationen tätig sind , fließen ständig neue musikalische Inspirationen in das Programm. Der Band merkt man jederzeit die Freude an der dargebotenen Musik an , so dass der Funke schnell auf das Publikum überspringt. Viele Auftritte u.a. in Kühlungsborn (VIELMEER) und in Rostock (CarLo 615)haben diesen Eindruck bestätigt.

 

 

 

   

Konzert am17.03.2013 im Heizhaus

Unser erstes Konzert fand in diesem Jahr am 17. März wieder im Heizhaus am Schlosspark statt. Es spielte das Quintett "The Thoughest Tenors" aus Berlin.

Besetzung:

 Bernd Suchland Tenorsaxophon
 Patrick Braun Tenorsaxophon
 Dan-Robin Matthies Piano
 Axel Olbert Kontrabass
 Ralf Ruh Schlagzeug

 

Über die Möchtegern-Schläger des HipHop, die sich erboste Reim- Duelle liefern,können die Toughest Tenors nur müde lächeln. Die fünf schweren Jazz-Jungs, gestählt und trainiert in den Club- Kampfstätten von Berlin und New York, fackeln nicht lange.
Sie zeigen, was das "Hard" im "Hardbop" bedeutet, wie viel Muskelmasse der Blues hat, und machen klar, woher die so genannten "Battles" des Rap wirklich kommen.Und zwar aus dem Geiste des edlen Wettstreites, den die genialen Tenorsaxophonisten der 50er und 60er Jahre,Legenden wie Dexter Gordon und Wardell Gray, Johnny Griffin und Eddie "Lockjaw" Davis, pflegten. Die Toughest Tenors haben es sich zur Aufgabe gemacht, die lange Tradition der "Saxophone-Battles" wieder zum Leben zu erwecken. Mit Original-Arrangements, aber ohne falsche Nostalgie. Aktuell,aber ohne Trend-Doping. Mit geballter Energie, ungebremster Spielfreude und schlagfertigem Humor. Und mit dem Herzen eines Boxers. Live hat das von den beiden eigenständigen Tenor-Charakterköpfen Bernd Suchland und Patrick Braun angeführte Quintett bereits unzählige Schlachten um die Gunst des Publikums triumphal gewonnen.
Eine faire Angelegenheit. Voll auf die Zwölf. Und mitten in die Seele.